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Klinikerweiterung

Hamburg bekommt neues Geriatrie-Zentrum

Im Hamburger Stadtteil Schnelsen entsteht ein Haus mit einem umfangreichen altersmedizinischen Angebot. 2023 soll die Einrichtung an den Start gehen.

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Hamburg. Am Albertinen-Zentrum Hamburg ist der Grundstein für ein neues Zentrum für Altersmedizin gelegt worden. Bis 2023 entsteht im Stadtteil Schnelsen ein fast 53 Millionen Euro teures Haus mit 117 Betten und 35 teilstationären Plätzen.

Neben der Akutgeriatrie werden zahlreiche weitere Bereiche, die für die Versorgung älterer Menschen bedeutsam sind, im barrierefreien Zentrum untergebracht: Das zertifizierte Alterstraumazentrum, die geriatrische Tagesklinik, die geriatrische Institutsambulanz, Therapiebereiche wie Krankengymnastik und physikalische Therapie, geriatrische Frühreha, palliative Geriatrie und Gerontopsychiatrie.

Mit einer besonderen Farbabstimmung und moderner Sensortechnik soll den Patienten die Orientierung im viergeschossigen Gebäude erleichtert werden. Ein biodynamisches Beleuchtungskonzept soll den Tag-Nachtrhythmus von kognitiv eingeschränkten Patienten unterstützen.

Hamburgs Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) verspricht sich von dem neuen Zentrum in Nachbarschaft des Albertinen Krankenhauses eine gebündelte und interdisziplinäre Versorgung alter Menschen. Ihre Behörde beteiligt sich mit 34 Millionen Euro an den Kosten. Die bislang im Albertinen Haus untergebrachte medizinisch-geriatrische Klinik wird nach Fertigstellung an den neuen Standort umziehen. (di)

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