Berufspolitisches Engagement

Hessische Ärztekammer zeichnet sieben Ärzte und eine MFA aus

Sieben Ärzte bekamen dieses Jahr eine goldene oder silberne Ehrenplakette der Hessischen Ärztekammer verliehen. Auch eine MFA wurde ausgezeichnet.

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Die Hessische Ärztekammer zeichnete sieben Ärztinnen und Ärzte sowie eine MFA aus.

Die Hessische Ärztekammer zeichnete sieben Ärztinnen und Ärzte sowie eine MFA aus.

© Manuel Maier

Frankfurt/Main. Am Mittwoch wurden sieben Ärztinnen und Ärzte von der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) für ihr Engagement ausgezeichnet. Die goldene Ehrenplakette ging in diesem Jahr an zwei Personen.

Goldene Ehrenplakette für von Knoblauch zu Hatzbach und Remschmidt

  • Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach ist seit 1996 Delegierter der LÄKH, wurde vier Jahre später Mitglied des Präsidiums und war von 2008 bis 2018 Präsident. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene engagierte er sich in zahlreichen Ausschüssen. Geehrt wurde er auch aufgrund seines Engagements für die Ausbildung Medizinischer Fachangestellter und die Partnerschaft mit internationalen Kolleginnen und Kollegen.
  • Professor Helmut Remschmidt ist ehemaliger Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Marburg. Er zwischen 1984 und 2012 im wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer sowie stellvertretender Leiter der medizinisch-wissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblatts. Zudem war er Präsident der europäischen und internationalen Fachgesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Diese Ärztinnen und Ärzte bekamen die Ehrenplakette in Silber

  • Dr. Claudia Kuhnhen war bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2009 Leiterin des Gesundheitsamtes Marburg.
  • Dr. Birgit Drexler-Gormann war von 1988 bis 2004 Delegierte der LÄKH und engagierte sich unter anderem für die Ausbildung Medizinischer Fachangestellte.
  • Dr. Sievert-Paul Seebens setzt sich unter anderem ehrenamtlich für die Behandlung von Patienten ohne Zugang zur ärztlichen Versorgung ein.
  • Dr. Ernst Girth war von 1976 bis 2006 Delegierter, von 1996 bis 2000 Mitglied des Präsidiums der LÄKH und außerdem Menschenbeauftragter und Rassismus- und Diskriminierungsbeauftragter.
  • Dr. Alexander Wolff von Gudenberg gründete 1996 das Institut der Kasseler Stottertherapie und arbeitet an einer digitalen Behandlungsplattform für logopädische Teletherapie.

Die Ehrenplakette in Silber wird an Ärzte vergeben, die sich auf Landesebene für die ärztlichen Belange eingesetzt oder sich bei der Landesärztekammer an der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems beteiligt haben.

Silberne Ehrennadel für MFA Renate Schwarz

  • Renate Schwarz erhielt die Silberne Ehrennadel der LÄK für ihr ehrenamtliches Engagement für die Carl-Oelemann-Schule und für ihren Einsatz in der Berufsbildung. Schwarz war knapp vierzig Jahre Mitglied im Berufsbildungsausschuss der hessischen Ärztekammer – in den vergangenen 19 Jahren im alternierenden Vorsitz.

„Was wir in der Ärzteschaft schon immer wussten, ist gerade in den vergangenen zwei Jahren auch in der Gesellschaft deutlich angekommen – für eine funktionierende medizinische Versorgung sind Medizinische Fachangestellte unverzichtbar“, begründete Ärztekammerpräsident Dr. Edgar Pinkowski die Auszeichnung einer MFA. (eb)

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