Brandenburg

Linke wollen kommunale Kliniken mit Krankenhausverbund absichern

Rund 20 Krankenhäuser in Brandenburg stehen finanziell nah am Abgrund. Die Linken-Fraktion im Landesparlament fordert deshalb die Schaffung eines Landeskrankenhausverbundes, um Kommunen zu entlasten.

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Potsdam. Brandenburgs Linksfraktion hat die Schaffung eines „Landeskrankenhausverbunds” aus den kommunalen Kliniken des Landes gefordert. Anlass sind Forderungen des Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikums: Der Maximalversorger will von der Landeshauptstadt Zuschüsse in Höhe von 38 Millionen Euro, um sich vor der Insolvenz zu retten.

„Das zeigt, in welcher katastrophalen Lage die Kliniken sind”, sagte der Fraktionsvorsitzende der Linken, Sebastian Walter. „Ich kenne kein öffentliches Klinikum, das nicht vor dem Problem steht, dass es zu wenig Geld erhält.” In Brandenburg seien mindestens 20 Kliniken in Insolvenzgefahr.

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„Wir brauchen eine Abkehr von der Profitmaximierung im Gesundheitssystem”, so Walter. Die Kommunen hätten keine finanziellen Mittel mehr, um die Krankenhäuser weiter zu unterstützen. „Gesundheitsministerin Ursula Nonnenmacher muss mit den Kommunen ins Gespräch kommen, um die Krankenhäuser langfristig zu sichern.” (lass)

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