Pandemiebedingte Personalausfälle

Medizinstudenten sollen in Einrichtungen mit Personalmangel in Mecklenburg-Vorpommern helfen

Pflegeazubis und Medizinstudenten werden wegen hoher Personalausfälle durch die Corona-Pandemie als „Helfende Hände“ benötigt. Jobbörsen dafür gibt es in Rostock und Greifswald.

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Schwerin. Nirgends in Deutschland ist die epidemische Lage derzeit so angespannt wie in Mecklenburg-Vorpommern. Dies gilt für die Zahl der infizierten Menschen und für die Hospitalisierungsrate. Für Kliniken und Pflegeheime hat sich die Situation verschärft, weil viele ihrer Beschäftigten selbst infiziert oder wegen Quarantäne oder Kinderbetreuung nicht einsatzfähig sind.

Die Landesregierung reagiert darauf mit kurzfristigen Maßnahmen, die für Entlastung sorgen sollen. So soll beispielsweise die Aktion „Helfende Hände“ ausgeweitet werden. Dies ermöglicht den Einsatz von Medizinstudierenden und Pflege-Auszubildenden. Die Universitätsmedizin in Rostock und in Greifswald hat Jobbörsen eingerichtet, die bei der Akquise von Medizinstudierenden für Einrichtungen mit Personalmangel helfen sollen.

Damit Kitas, Schulen und andere Einrichtungen ihre Betreuungszeiten aufrechterhalten können, gibt es auch dort Unterstützungsmaßnahmen durch Studierende. Davon könnten Klinik- und Praxismitarbeitende profitieren, deren Kinder dort unterrichtet bzw. betreut werden. „Wenn ein Elternteil im Bereich Gesundheitswesen oder Pflege tätig ist, reicht das für den Anspruch auf Kita-Notbetreuung aus“, betonte Landesgesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD). (di)

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