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Verlängerung bis 17. Januar?

Ministerin: Maskenpflicht im Nahverkehr im ganzen Winter notwendig

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher plant Verlängerung von Corona-Auflagen über den 21. Dezember hinaus. Die Ansteckungsgefahr sei groß.

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Potsdam. Die Corona-Maske in öffentlichen Bahnen und Bussen im Nahverkehr ist nach Ansicht von Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) im Winter weiter notwendig. „Wir sollten das Maskentragen in dieser Phase beibehalten. Über die Winterperiode auf jeden Fall“, sagte Nonnemacher der „Märkischen Allgemeinen“ (Mittwoch). „Da halten wir uns sehr viel in geschlossenen Räumen auf, die Ansteckungsgefahr ist groß.“ Sie empfinde das Tragen einer Maske im Zug oder Bus nicht als eingreifende Maßnahme.

Die Brandenburger Landesregierung hatte die gültigen Corona-Regeln bis mindestens zum 21. Dezember verlängert. Damit ist weiter eine FFP2-Corona-Maske im öffentlichen Nahverkehr nötig. Auch für Besucher von Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge und Obdachlose ist eine FFP2-Maske vorgeschrieben. Der Bund schreibt die Masken bis 7. April für Fahrgäste im öffentlichen Fernverkehr und Besucher von Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie Patienten in Arztpraxen vor.

Opposition für Ende der Auflagen in Brandenburg und Berlin

Nachdem der Berliner Senat die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr bereits bis zum 17. Januar 2023 verlängert hat, will Nonnemacher nun offenbar für ihr Bundesland nachziehen.

Nonnemacher verteidigte die Haltung: „Es gibt keinen sachlichen Grund, auf diese wenigen Maßnahmen zu verzichten“. Sie will auch an der Isolationspflicht für Corona-Infizierte festhalten. „Der Verzicht wäre mitten in der Wintersaison das falsche Signal. Ich finde, wer krank ist und Symptome hat, soll zu Hause bleiben.“ Nonnemacher ist seit Montag positiv getestet und in häuslicher Quarantäne.

CDU-Fraktionschef Dr. Jan Redmann hatte am Dienstag dafür geworben, die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen nicht bis zum 17. Januar zu verlängern. Er forderte, dass sich Brandenburg und Berlin einigen und die Regelung so schnell wie möglich aufheben sollten. (dpa/af)

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