Kostensteigerungen können vermieden werden

Neubau der Unimedizin in Göttingen wird bis zu fünf Jahre eher fertig

Das rund 1,1 Milliarden teure Bauvorhaben wird statt in drei nun in zwei Baustufen umgesetzt, kündigt der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs an.

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Göttingen. Der Neubau der Universitätsmedizin Göttingen wird bis zu fünf Jahre schneller fertig als geplant. Damit wird der Bau des Eine-Milliarde-Euro-Projektes bereits 2030 abgeschlossen sein. Das teilte die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) am Donnerstag mit. Grund für die Beschleunigung ist die Reduktion der Baustufen von drei auf zwei Abschnitte.

Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Niedersächsischen Landtages hatte den neu erarbeiteten Planungsansatz am 27. September 2023 beschlossen.

Die erste Baustufe (Operatives Zentrum, Herz-, Neuro- und Notfallzentrum) hat auf einer Grundfläche von rund 118.500 Quadratmetern und einer Nutzfläche von rund 51.500 Quadratmetern Raum für 624 Betten, davon 204 Intensivpflegebetten und 31 OP-Säle. Das Eltern-Kind-Zentrum, die zweite Baustufe, erstreckt sich auf einer Grundfläche von rund 38.000 Quadratmetern und einer Nutzfläche von cirka 16.500 Quadratmetern. Hier werden 172 Betten, davon 50 Intensivpflegebetten und sechs Standard-OP-Säle untergebracht, so das Klinikum.

„Mit dem klug überarbeiteten Konzept konnten wir die Umsetzungsgeschwindigkeit deutlich erhöhen“, kommentierte Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD). „Das ist auf der einen Seite natürlich eine gute Nachricht für die Patienten und Patientinnen, weil einfach wichtige Umfänge besser und schneller zur Verfügung stehen, und dabei sparen wir am Ende auch noch Geld.“ Die kürzere Bauzeit drückt die Kosten um rund 18 Millionen Euro. (cben)

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