Sachsen-Anhalt

Neue Amtszeit für Gesundheitsministerin Grimm-Benne

Petra Grimm-Benne (SPD) bleibt im neuen Kabinett vom frisch gewählten sachsen-anhaltinischen Ministerpräsidenten Haseloff für die Gesundheit zuständig. Nicht nur das Dauerthema Corona wird sie begleiten.

Veröffentlicht:
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne bei der Vereidigung im Landtag.

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne bei der Vereidigung im Landtag. Neben ihr: Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (M) und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU).

© Klaus-Dietmar Gabbert / dpa

Magdeburg. Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Reiner Haseloff (CDU) erneut zum Ministerpräsidenten gewählt. Der 67-Jährige bekam am Donnerstag im zweiten Wahlgang die erforderliche Mehrheit. Damit beginnt auch für Petra Grimm-Benne vom Koalitionspartner SPD eine neue zweite Amtszeit als Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und – neu – auch Gleichstellung.

Haseloff hat die 59 Jahre alte Juristin oft als „Pandemie-Ministerin“ vorgestellt, denn die Bewältigung der Corona-Krise lag zu großen Teilen in ihrem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, das Grimm-Benne seit 2016 leitet. Es bleibt ihr Ressort und wird um den Bereich der Gleichstellung erweitert.

Grimm-Benne wurde in Wuppertal geboren und arbeitete nach der Wende als Leiterin des Ordnungsamtes von Schönebeck bei Magdeburg und dann als Anwältin. Von 2002 bis 2016 und nun wieder ist sie für die SPD im Landtag.

Regierungsbündnis besiegelt

Am Montag war Sachsen-Anhalts neues Regierungsbündnis aus CDU, SPD und FDP besiegelt worden. Haseloff nannte den Koalitionsvertrag den „spannendsten, den ich in meinem bisherigen politischen Leben erfahren konnte.“

Vor dem Hintergrund globaler und nationaler Probleme solle das Land vorangebracht werden. Es gehe um Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und Revitalisierung nach Corona, die Bewältigung der demografischen Probleme, das Gesundheitswesen und die Grundversorgung. (dpa)

Mehr zum Thema

Arzneimittelsicherheit

Software warnt vor Arzneirisiken

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband

Probleme in Praxen

Start der elektronischen AU frustriert viele Ärzte

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
In vielen Einrichtungen längst gefordert, das Einhalten der 3G-Regel. MEDI setzt sich dafür ein, dass auch Arztpraxen außerhalb von Notfällen die 3G-Regel anwenden können, in vielen Kliniken sei dies schon üblich.

© Sebastian Gollnow / dpa

Corona-Pandemie

MEDI fordert 3G in der Arztpraxis

Medizinstudent Heiner Averbeck.

© Porträt: Lukas Zähring | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag“-Podcast

Haben Sie nach Ihrem Medizinstudium noch Lust auf Arzt, Herr Averbeck?

Impfung gegen Corona: Aufgrund aktueller Studiendaten rät das Kompetenznetz MS (KKNMS) bei allen MS-Patienten unabhängig von ihrer Immuntherapie zu einer COVID-19-Impfung.

© fotoak80 / stock.adobe.com

Aktuelle Studien

Corona-Impfung für Patienten mit Multipler Sklerose sicher