Tarifauseinandersetzung

Am Mittwoch neuer Warnstreik am Uniklinikum Gießen und Marburg

Das aktuelle Angebot für die UKGM-Beschäftigten könne zwar Basis für einen Tarifabschluss sein, der Arbeitgeber müsse sich aber noch bewegen, um zu einer Lösung zu kommen, meint Ver.di.

Veröffentlicht:

Frankfurt/Main. Wenn am Mittwoch die Tarifverhandlungen für das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) um 11 Uhr in Gießen fortgesetzt werden, ruft Ver.di die Mitarbeiter zu einem erneuten Warnstreik auf. „Hunderte Teamdelegierte aus den verschiedenen Arbeitsbereichen werden sich am Verhandlungsort in Gießen einfinden und den Fortgang der Verhandlungen beraten“, teilte Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm am Dienstag mit.

Das aktuelle Angebot könne zwar Basis für weitere Verhandlungen sein, der Arbeitgeber müsse sich aber noch bewegen, um zu einer Lösung des Tarifkonflikts zu kommen, hieß es seitens der Gewerkschaft. Für die ca. 7.000 nicht-ärztlichen Beschäftigten fordert Ver.di elf Prozent, mindestens aber 600 Euro mehr Lohn. Die Auszubildenden, Dual Studierenden, Praktikanten und Psychotherapeuten in Ausbildung sollen es 250 Euro pro Monat mehr sein. (bar)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Intensive Vernetzung

Neuer Professor für Allgemeinmedizin in Fulda

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: Was bringen Digitoxin und Vericiguat?

US-Analyse

Was Bewegung bei diesen sieben Krebsarten bringt

Lesetipps
Der Arzt bereitet die epidurale Injektion vor.

© karrastock / stock.adobe.com

Kontroverse um epidurale Injektionen

Spritzen an der Wirbelsäule: Welche Empfehlungen jetzt für die Praxis gelten