Direkt zum Inhaltsbereich

Baden-Württemberg

Psychotherapie: Reformierte Bachelorstudiengänge starten ab Herbst

Veröffentlicht:

Stuttgart. Zum Wintersemester 2021/22 starten an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm reformierte Bachelorstudiengänge gemäß dem neuen Psychotherapeuten-Gesetz (PsychThG).

Bei der Akkreditierung der Studiengänge an den Universitäten hat es nach Auskunft der Landesrektorenkonferenz keine „nennenswerten Probleme“ gegeben, heißt es in der Antwort des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums auf eine Landtagsanfrage der FDP-Fraktion.

Bis 2032 ist Approbation nach altem Recht möglich

Vor diesem Hintergrund sei auch eine Verlängerung der gesetzlichen Übergangsfrist nicht geboten. Das PsychThG räumt Studierenden, die vor dem 1. September 2020 ihr Studium aufgenommen haben, die Möglichkeit ein, bis September 2032 eine Approbation noch nach altem Recht zu erwerben.

Für Studienanfänger des Psychologie-Bachelors aus dem vergangenen Wintersemester werde es die Option der Nachqualifizierung geben. Für diese Fallgruppe seien „keine oder keine nennenswerten Nachteile“ zu erwarten.

„Härten nicht völlig auszuschließen“

Anders könnte dies für Studienanfänger früherer Jahre sein, da noch nicht feststehe, wie lange der Psychologie-Masterstudiengang nach der bestehenden Prüfungsordnung noch angeboten wird. Bei dieser Gruppe seien „Härten nicht völlig auszuschließen“.

Schwierig könne sich auch der direkte Einstieg von Absolventen der bisherigen Studiengänge in den Master Psychotherapie darstellen. Derzeit böten die Hochschulen keine Zusatzmodule an, die eine „Anschlussfähigkeit“ an den Master herstellen. Mit der Einrichtung der Masterstudiengänge sei nach derzeitigem Stand zum Wintersemester 2023/24 zu rechnen. (fst)

Mehr zum Thema

Krisenresilienz

Stromausfall in Reutlingen: Eine Ärztin schildert ihre Erfahrungen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie

Post-COVID-Syndrom: Blutwäsche in Studie ohne Nutzen für Betroffene?

Lesetipps
Es muss nicht immer die ganze Packung sein. Bei Abklingen der Symptome reicht oft eine kürzere Dauer der Antibiotikatherapie.

© umang / stock.adobe.com

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose

Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen