Förderung durch das Sozialministerium

Sachsen: Fast jeder zweite Landkreis hat Koordinator für Gesundheit

Gesundheitskoordinatoren sollen alle regionalen Partner für die medizinische Versorgung zusammenbringen.

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Dresden. In sechs der 13 Landkreise und Großstädte Sachsens sind bereits Regionalkoordinatorinnen und –koordinatoren für die gesundheitliche Versorgung aktiv. Zwei weitere planten eine solche Stelle, teilte das sächsische Sozialministerium am Mittwoch in Dresden mit. „Die Koordinatoren bringen alle Partner einer Region an einen Tisch“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Dazu gehörten die Vertreterinnen und Vertreter der Ärztinnen und Ärzte, das Gesundheitsamt, lokale Netzwerke, die Krankenkassen und wissenschaftliche Einrichtungen. „Gemeinsam und fachübergreifend wird so beraten, wie die gesundheitliche Versorgung vor Ort verbessert und vor allem langfristig sichergestellt werden kann“, ergänzte Köpping. „Und dazu gehört auch die Förderung des Nachwuchses im medizinischen sowie an der Schnittstelle zum pflegerischen Bereich.“

Das Sozialministerium fördert den Einsatz von Regionalkoordinatorinnen und –koordinatoren für die gesundheitliche Versorgung mit bis zu 90.000 Euro pro Jahr. Die besondere Herausforderung bestehe darin, geeignetes Personal zu finden.

Darüber hinaus sei im Landkreis Nordsachsen eine Regionalkonferenz gebildet worden, zu der bereits Beratungen stattgefunden hätten. Weitere Landkreise hätten Interesse zur Bildung von Regionalkonferenzen bekundet. Seitdem im Januar 2023 das neue sächsische Krankenhausgesetz in Kraft getreten ist, ist die Bildung von Regionalkonferenzen möglich.

„Im vergangenen Jahr haben wir als Sozialministerium das Gespräch mit den Verantwortlichen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten gesucht“, sagte Köpping. „Am Ende ist es mir wichtig, dass wir gemeinsam Lösungen finden, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.“ (sve)

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