Ankündigung

Sachsen reduziert Corona-Impfzentren schrittweise

Sachsen verabschiedet sich schrittweise von seinen Impfzentren. Ab Juni sinkt die Kapazität der dann verbleibenden 13 Zentren auf vorübergehend 2600 COVID-Impfungen am Tag.

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Dresden. Die sächsische Staatsregierung verringert von April an Anzahl und Kapazitäten der Impfzentren. Dann werde es nur noch 25 statt bisher 64 Impfzentren im Freistaat geben, teilte das Sozialministerium in Dresden mit. Dies gelte für die Monate April und Mai.

Von Juni an verringert sich die Anzahl nochmals und zwar auf 13 – ein Impfzentrum in jedem der zehn Landkreise sowie in den drei Großstädten Chemnitz, Dresden und Leipzig. Pro Tag sollen dann in den sächsischen Impfzentren etwa 2600 Impfungen möglich sein. Als es im vergangenen Jahr ebenfalls genau so viele Impfzentren gab, lag die Kapazität bei mindestens 13.000 Impfungen täglich.

Impfangebot kann wieder hochgefahren werden

Die Impfzentren sollen von Oktober bis Dezember doppelt soviel Personal erhalten können wie in den vier Monaten zuvor ab Juni. In diesen letzten drei Monaten des Jahres sollen dann bis zu 9500 Impfungen täglich gespritzt werden können. „Es ist sichergestellt, dass wir unsere Impfangebote auch schnell wieder hochfahren können, wenn die Nachfrage steigt“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Dafür haben wir Vorsorge getroffen: Das nötige Verwaltungspersonal beim DRK und der KV Sachsen können wir langfristig bis Jahresende binden, um den Grundbetrieb zu sichern.“

Die Kosten für den weiteren Betrieb der Impfzentren bis zum Jahresende lägen bei 88,7 Millionen Euro. Sie könnten in voller Höhe aus erzielten Einsparungen finanziert werden, die sich aus dem Rückgang der Nachfrage ergeben hätten. (sve)

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