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Befragung geplant

Sachsen will Wirkung von Besuchsverboten auf Heimbewohner untersuchen

In Sachsen sollen Heimbewohner in Einzel- und Gruppengesprächen nach ihren Erfahrungen und ihrem Erleben der Corona-Einschränkungen befragt werden.

Veröffentlicht:

Dresden. Mit einer Studie sollen in Sachsen die Auswirkungen von Besuchsverboten und Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie auf Heimbewohner und ihre Angehörigen untersucht werden.

Bei dem Vorhaben der Arbeiterwohlfahrt und der Knappschaft gehe es um die psychosoziale Gesundheit, teilte das sächsische Sozialministerium in Dresden mit. Staatssekretärin Dagmar Neukirch (SPD) habe die Schirmherrschaft übernommen.

Bei dem Projekt sollen Bewohner in Einzel- und Gruppengesprächen nach ihren Erfahrungen und ihrem Erleben der Einschränkungen befragt werden. Außerdem sollten Mitarbeiter der Heimen und Angehörige zu Wort kommen. Darüber hinaus flössen Bewertungen von Ärzten über Veränderungen der psychosozialen Gesundheit in die Untersuchung ein.

„Es ist sehr wichtig, aus Erfahrungen zu lernen“, sagte Neukirch. „Das Projekt bietet dafür einen sehr guten Ansatz.“ (sve)

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