Krankenhausplan

Sachsens Kliniken müssen geplantes Leistungsspektrum melden

Sozialministerin Köpping wirbt für Kooperationen zwischen Krankenhäusern, denn nicht jedes Haus könne alle Behandlungsgebiete gleich gut abdecken.

Veröffentlicht:

Dresden. Jedes der 77 Krankenhäuser Sachsens muss bis Ende dieses Monats das Sozialministerium des Freistaats darüber informieren, welches Leistungsspektrum es künftig anbieten will. „Nicht jedes Krankenhaus kann alle Behandlungsgebiete gleich gut abdecken“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Mittwoch in Dresden. „Ziel ist es, die bestmögliche Behandlungsqualität zur Verfügung zu stellen und das bedarf unbedingt Spezialisierungen.“ Die jeweiligen Angaben der Kliniken über ihr geplantes Leistungsspektrum würden für den Krankenhausplan benötigt.

„Ich werbe dafür, die Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen, die sich beispielsweise im Zuge einer Kooperation zwischen Krankenhäusern ergeben“, sagte Köpping. „Diese soll wie bisher nicht nur im Notfall stattfinden, sondern vielmehr die Regel werden.“ Zudem sollten digitale Gesundheitsangebote und eine sektorenübergreifende Versorgung mit Hilfe von Gesundheitszentren dazu beitragen, eine flächendeckende Versorgung langfristig zu sichern. (sve)

Mehr zum Thema

70 Millionen Euro investiert

Neues Herzzentrum in Chemnitz

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen

Röntgen-Thorax führte zur Diagnose

Kasuistik: Negativer D-Dimer-Test trotz akuter Lungenembolie

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Eine Frau liegt erschöpft auf einem Sofa.

© fizkes / stock.adobe.com

Patientenumfrage

Krebs: So häufig sind Tumorschmerzen