imland-Übernahme

imland-Kliniken: Schön Kliniken wollen Gelenkzentrum in Eckernförde

Die Schön Kliniken haben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther über ihre Pläne mit der imland-Klinik informiert. Die Orthopädie und Unfallchirurgie soll erhalten bleiben – nicht aber die Geburtsstation.

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Kiel. Die Schön Kliniken haben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) über ihre Vorstellungen zur Zukunft der bisherigen imland Kliniken in Rendsburg und Eckernförde unterrichtet. Dabei haben sie ihr Interesse an einem Erhalt von Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus in Eckernförde bekräftigt. Dies gab der künftige Eigentümer am Freitag bekannt.

Das ursprüngliche, vor der Übernahme-Entscheidung erstellte Sanierungskonzept von imland hatte noch eine Verlagerung des Gelenkzentrums an den größeren Standort in Rendsburg vorgesehen. Diese Veränderung wird Schön nicht vollziehen. „Der Fachbereich leistet eine wichtige Aufgabe bei der Aufrechterhaltung eines orthopädisch-unfallchirurgischen und internistischen Angebots in der Region, die auch als wachsender Bundeswehrstandort und als Urlaubsregion stark nachgefragt ist. Er ist zudem für den wirtschaftlichen Betrieb der gesamten Klinik unerlässlich“, sagte Dr. Mate Ivancic, CEO der Schön Klinik Gruppe.

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Geburtsstation wäre erst ab 1.000 Geburten im Jahr sinnvoll

Auch die Zentrale Notaufnahme in Eckernförde, die nach den ursprünglichen Plänen zu einer vor allem ambulanten interdisziplinären Notaufnahme umgestaltet werden sollte, könnte aus Sicht des neuen Eigentümers wirtschaftlich betrieben werden. Erhalten bleiben soll dort auch die Geriatrie.

Keine Chance geben die Schön-Kliniken dagegen einer Wieder-Inbetriebnahme der Geburtsstation in Eckernförde. Begründung: Erst ab 1.000 Geburten sei eine solche Station sicher zu führen. In Eckernförde hatte es bis zur Schließung jährlich zwischen 300 und 400 Geburten gegeben. (di)

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