Zucchini aus eigenem Anbau

79-Jähriger stirbt an Vergiftung

Ein Rentner ist in Ellwangen nach dem Genuss selbst angebauter Garten-Zucchini an einer schweren Vergiftung mit dem Bitterstoff Cucurbitacin gestorben.

Veröffentlicht:

HEIDENHEIM. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen ermittelt in einem ungewöhnlichen Todesfall: Ein 79-Jähriger ist an einer Vergiftung durch eine Garten-Zucchini gestorben.

Der Senior hatte einen Auflauf mit der selbst angebauten Zucchini gegessen. Vor zwei Wochen wurden er und seine Frau dem Klinikum Heidenheim zufolge mit Anzeichen einer Magen-Darm-Infektion in dem Krankenhaus aufgenommen.

Während sich der Zustand der Frau verbesserte, verschlechterte sich der des 79-Jährigen. Er starb am Sonntag an den Folgen der schweren Vergiftung, wie der Ärztliche Leiter der zentralen Notaufnahme im Klinikum Heidenheim, Norbert Pfeufer, am Mittwoch mitgeteilt hatte.

Der Bitterstoff Cucurbitacin ist aus Kürbisgewächsen wie Gurken und Zucchini eigentlich herausgezüchtet worden. In Einzelfällen können sie das Gift aber wegen unkontrollierter Rückkreuzungen enthalten. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
Abb. 1: Finale Analyse der SPOTLIGHT-Studie zum fortgeschrittenen, Claudin-18.2-positiven und HER2-negativen Adenokarzinom des Magens/AEG: Gesamtüberleben (PPS-Population)

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [8]

Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Zolbetuximab: Standardtherapie bei CLDN18.2+/HER2− Magenkarzinomen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Multimodaler Ansatz zur Regeneration der Darmbarriere

© Steffen Kögler / stock.adobe.com

Reizdarmsyndrom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Multimodaler Ansatz zur Regeneration der Darmbarriere

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, Iserlohn
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

B- und T-Zell-Immunität

Richtig impfen gegen Influenza und COVID-19

Lesetipps
Bild mit Burgern, Süßigkeiten und Gebäck

© monticellllo / stock.adobe.com

Stark verarbeitete Lebensmittel

Gesundheitsschädliche Nahrung – eine globale Krise?