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Fundsache

AOK haftet nicht für schwarzes Schaf

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Schwarze Schafe dürften das Gesundheitswesen viel Geld kosten. Für die AOK Bayern ging es in einem solchen Fall kürzlich um immerhin 13.000 Euro.

Im Allgäu war ein schwarzes Schaf aus seiner Weide ausgebüxt. Es rempelte einen Passanten so heftig an, dass dieser stürzte. 13.000 Euro hat die AOK bereits für die Behandlung ausgegeben.

Doch wer war der Täter? Zwischen ihren hellen Artgenossen grasten nach dem Unglück wieder drei schwarze Schafe auf der Weide - und die gehörten zwei verschiedenen Haltern.

Doch im Kampf gegen durch schwarze Schafe verursachte Kosten bekamen die Krankenkassen nun richterliche Unterstützung.

Die Halter sind dran und müssen haften, urteilte das Oberlandesgericht München (Az.: 14U2687/11), auch wenn sich nicht mehr ausmachen lässt, welches schwarze Schaf sich wie ein solches benommen hat. (mwo)

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