BSG: Psycho-Punktwert von zehn Pfennig

Veröffentlicht:

Kassel, 26. August 1999. Psychotherapeuten müssen einen Punktwert von mindestens zehn Pfennig haben, entscheidet das Bundessozialgericht (BSG).

Das ist ein Anspruch, den normale Vertragsärzte nach der Rechtsprechung des gleichen Gerichts nicht haben. Bereits ein Jahr zuvor hat das BSG entschieden, dass die Therapiestunde eines Psychotherapeuten mit mindestens 1450 Punkten dotiert sein muss.

Die Urteile haben Langfristwirkung und zehren am Honorar anderer Fachärzte. Gelöst ist das Problem nicht. Aktuell fordert die KBV die Herauslösung der Psycho-Honorare aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung.

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gelungene Morgenroutine

Tipps von MFA: So lässt es sich stressfrei in den Praxistag starten

Aktinische Keratosen und Plattenepithelkarzinome

Weißer Hautkrebs: Update zu Diagnostik und Therapie

Neue Spenderauswahl bei Transplantation möglich

Charité gelingt „zweite HIV-Heilung“

Lesetipps