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Debatte um Krankentage

Umfrage: Mehrheit gegen Abschaffung der telefonischen Krankschreibung

62 Prozent der Bürger sind laut einer repräsentativen Befragung für die Beibehaltung der telefonischen Krankschreibung. Besonders groß sind die Zustimmungswerte bei den 18- bis 29-Jährigen.

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Eine AU mit Stift

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Berlin. Eine deutliche Mehrheit der Bürger in Deutschland ist einer Umfrage zufolge gegen eine Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. In der Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL sprachen sich 62 Prozent für die Beibehaltung der Regelung aus, 35 Prozent plädierten dagegen. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für die repräsentative Erhebung am 22. und 23. Januar 1.007 Bürger befragt.

Besonders groß ist die Zustimmung demnach bei den 18- bis 29-Jährigen - von ihnen wollen 85 Prozent an den Regeln festhalten. In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen sind es noch 66 Prozent, bei den über 60-Jährigen gut jeder Zweite. Auffällig auch: Während 69 Prozent der abhängig Beschäftigten die Regelung unterstützen, plädiert unter den Selbstständigen mit 55 Prozent eine Mehrheit für ihr Ende.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuletzt den hohen Krankenstand in Deutschland kritisiert und in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeiten zur telefonischen Krankschreibung bemängelt. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigte an, die Regelung überprüfen zu wollen. (dpa)

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