FUNDSACHE

Besser aus dem Bauch heraus entscheiden!

Veröffentlicht: 20.02.2006, 08:00 Uhr

Schwierige Entscheidungen sollten am besten ohne langes Kopfzerbrechen gefällt werden. Zweimal über eine große Anschaffung wie ein Auto zu schlafen, sei besser als ein genaues Abwägen des Für und Wider, fand der niederländische Psychologe Ap Dijksterhuis heraus.

Genaues Nachdenken führe vor allem in einfachen Fällen wie dem Kauf von Topflappen zur richtigen Entscheidung, erläutert sein Team im der Online-Ausgabe des Magazins "Science".

Dijksterhuis befragte unter anderem Kunden eines Kaufhauses und eines Möbelgeschäfts, wie viel Zeit sie auf ihre Entscheidung verwendet hatten und wie zufrieden sie einige Wochen später noch damit waren.

Es stellte sich heraus, daß vor allem jene im Nachhinein unzufrieden waren, die sehr lange etwa über die Anschaffung einer neuen Küche nachgedacht hatten. Jene jedoch, die über eine große Anschaffung aus dem Bauch heraus entschieden hatten, waren später durchaus zufrieden. (dpa)

Mehr zum Thema

„EvidenzUpdate“-Podcast

Amtsarzt und Hausarzt: „Wir brauchen den Schulterschluss!“

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die EU geht davon aus, dass im Frühjahr zumindest Impfstoff für Risikogruppen und Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen könnte.

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Pflegekräfte versorgen einen Patienten auf der Intensivstation im Operativen Zentrum II des Universitätsklinikums Essen.

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock