NS-Vergangenheit

DGIM mit neuer Webseite gegen das Vergessen

Fachgesellschaft macht mit Internetangebot weiteren Schritt auf dem Weg der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit und präsentiert Ergebnisse jahrelanger Forschungsarbeiten einem breiten Publikum.

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Wiesbaden. Um die eigene Vergangenheit während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft weiter aufzuarbeiten, hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) die Webseite www.dgim-history.de veröffentlicht. Auf der Seite will die Fachgesellschaft Forschungsergebnisse unterteilt in die fünf Kategorien Medizinisches Unrecht, Unterdrückung, Emigration, Täterschaft und Widerstand einem breiten Publikum zugänglich machen.

Historiker haben im Auftrag der DGIM zu den Themen geforscht. Biogramme erzählen von Tätern und Opfern in der NS-Zeit im Umfeld der Fachgesellschaft, erinnern an verfolgte Mitglieder, Misshandlung, Demütigung, Deklassierung aber auch an Widerständige gegen das NS-Regime, erklärt die DGIM.

„Mit der Website schaffen wir größtmögliche Transparenz bei einem Thema, das der DGIM seit Jahren am Herzen liegt: der unvoreingenommenen Erforschung der eigenen Vergangenheit. Jeder kann nun die Ergebnisse einsehen und ich wünsche mir, dass viele Menschen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen“, sagt DGIM-Genralsekretär Dr. Georg Ertl. (ato)

Website der DGIM:: www.dgim-history.de

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