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Die Duftmarke: Selbst getestet

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Millionen Tupfer steckten sich Menschen seit Beginn der Pandemie in die eigene Nase. Ein Land im Test-Wahn. Stäbchen rein – Diagnose steht! Welch ein Gefühl der Macht und Selbstbestimmung! Was sonst nur Arzt oder Ärztin tun – Krankheiten diagnostizieren – kann jeder, kann jede auf einmal ganz alleine. Rote Striche auf weißem Grund verrieten: krank oder gesund? Mit den Corona-Selbsttests wurde der Spaß am Experimentieren mit der Neugierde am eigenen Körper verknüpft.

Dieses Momentum gilt es zu halten! Corona verschwindet aus den Köpfen, doch die Freude am Selbst-Test kann erneut entfacht werden. Wir denken hier nicht nur an das Nasen-Selbst-Test-Stäbchen. Vielversprechend ist auch der Urin-Selbst-Test. Deutschlandweit könnten sich Menschen auf Herz und Nieren prüfen, mit den Ergebnissen einen immer größer werdenden Daten-Pool füllen.

Weil sich zudem Metabolite von Nahrungsmitteln im Urin nachweisen lassen, könnte auch bald das große Defizit nationaler Ernährungsstudien, dass man sich nämlich allein auf subjektive Aussagen der Probanden verlassen muss, Geschichte sein. Selbst-Test statt subjektive Angaben! Welche Chance!

Wie viel Alkohol trinken die Deutschen wirklich? Wer nascht mehr, Frauen oder Männer? Landet bei den meisten an Weihnachten wirklich Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tellern? Die Antworten auf all die großen Fragen unserer heutigen Gesellschaft sind nahe. Da sind wir uns sicher. Denn: Wir haben das selbst getestet!

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