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Glosse

Wortspiele aus der Flachwitz-Hölle

Kathrin HandschuhVon Kathrin Handschuh Veröffentlicht:

Wissen Sie noch, was Sie am 12. November gemacht haben? Zu Erinnerung: Das war erstens Mittwoch vor drei Wochen und zweitens der Tag nach dem 11.11. Wir helfen Ihnen gerne auf die Sprünge. Denn da wird seit vielen Jahren der Tag der schlechten Wortspiele begangen, sozusagen das große Flachwitz-Fest gefeiert.

Ehrentag für all die Scherzkekse, die mit überbordender Heiterkeit „Schankedön“ und beim Purzeltag „Herzlichen Glühstrumpf“ rufen. Schlimmer geht es immer. Erst neulich reagierte Opa auf Mitleidsbekundungen für den kranken Enkel mit dem Dauerbrenner unter den Kalauern „Besser arm dran als Arm ab.“

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Hat sich ihr Personal an diesem Tag also etwas zu übermütig präsentiert, lag es wohl nur am Datum. Damit Sie zumindest im kommenden Jahr witztechnisch gerüstet sind, versorgen wir Sie an dieser Stelle mit besonders flachem Medizinalhumor – direkt aus der Wortspielhölle:

Müssen etwa bei einem Verletzten Wunden gereinigt werden, bietet sich künftig ein fröhliches „Na, das kann ja Eiter werden“ an. Oder wie wäre es mit: „Handschellen sind ein beliebtes Abführmittel“, sollte es beim Patienten mit der Verdauung haken. Besonders nervöse Praxisbesucher könnte man mit den Worten „Bis Baldrian“ verabschieden.

Dass die Anrede „Hallöchen, Popöchen“ beim Urologen jedoch eher ungeeignet ist, versteht sich von selbst. Kleiner Tipp: Sollten ihren Patienten partout keine Witze mehr einfallen, schreiben Sie ihnen einfach Sch(m)erzmittel auf. Tschüssikowski!

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