Gesellschaft

Frauen in den Anden gut an Höhe angepasst

Veröffentlicht: 18.05.2009, 15:44 Uhr

BETHESDA (hub). Bei Schwangeren in großer Höhe ist das Geburtsgewicht des Kindes meist niedriger. Nicht so bei indigenen Frauen in den Anden. Bei ihnen ist der Blutfluss in der 20. Schwangerschaftswoche zwei Drittel höher als ohne Schwangerschaft. Das teilt die Amerikanische Gesellschaft für Physiologie mit.

Damit ist die Durchblutung in Uterus und Plazenta wesentlich höher als bei Europäerinnen, die in großen Höhen schwanger sind. Ihr Risiko, Nachwuchs mit vermindertem Geburtsgewicht zu haben, ist um den Faktor drei höher als bei den indigenen Frauen in den Anden. Sind indigene Frauen jedoch auf Meereshöhe schwanger, gibt es im Blutfluss keinen Unterschied zu Europäerinnen.

Mehr zum Thema

Statistik

Weniger vermeidbare Sterbefälle in Hamburg

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Telematikinfrastruktur

TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Erhöhtes Risiko

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden