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Hoffnung für Kinder mit seltener Stoffwechselstörung

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HEIDELBERG (eb). Eine ausgezeichnete Arbeit einer Heidelberger Forscherin ermöglicht die bessere Vorhersage des Krankheitsverlaufs bei Methylmalonazidurien. Je früher die Erkrankung einsetzt, desto schlechter die Prognose: Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Friederike Hörster vom Uniklinikum Heidelberg zu Methylmalonazidurien (MMA).

Die Arbeit der Heidelberger Forscherin ermöglicht es, den Verlauf der Erkrankung besser vorherzusagen und die Kinder dadurch gezielter zu behandeln. Hörster fand heraus, dass ein frühes Auftreten der Erkrankung wenige Tage nach der Geburt mit einer sehr schlechten Prognose einhergeht. Wenn die Stoffwechselstörung dagegen erst später zum Tragen kommt oder die Kinder gut auf die Gabe von Vitamin B12 ansprechen, ist die Prognose wesentlich besser.

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