TIPP DES TAGES

Honorar trotz Kartenmissbrauchs

Veröffentlicht:

Fordern Kassen einen Arzt auf, die Behandlung für einen Patienten direkt mit diesem abzurechnen, da er nicht mehr bei der Kasse versichert sei, so muss der Behandler diesem Appell keine Folge leisten. Zumindest dann nicht, wenn der Missbrauch der Chipkarte nicht erkennbar war. In solchen Fällen haben Ärzte Anspruch auf Honorarzahlung durch die KV. Schließlich muss die Kasse nach den Bundesmantelverträgen dafür sorgen, dass ihre Versicherten gültige Versichertenkarten vorlegen. Anders sieht es aus, wenn vor der Behandlung klar ist, dass der Patient keine gültige Karte hat. Dann darf nach Ablauf von zehn Tagen eine Privatvergütung verlangt werden. Legt der Patient jedoch vor Quartalsende eine gültige Karte vor, muss das Privathonorar zurückerstattet und über die KV abgerechnet werden.

Mehr zum Thema

Gastbeitrag zur SARS-CoV-2-Testung

Wie mittels PCR-Tests Coronavirus-Mutationen entdeckt werden können

Corona-Infektionsgeschehen

Die Sieben-Tage-Inzidenz der deutschen Kreise

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die Privatliquidation, aber auch Recall-Tätigkeiten können MFA durchaus im Homeoffice erledigen.

Exklusiv Corona-Prävention

Homeoffice für MFA und ZFA? Ärzte sind skeptisch

Die Genanalytik von SARS-CoV-2 soll nun auch in Deutschland vorangetrieben werden. Dabei können auch spezifische PCR-Verfahren genutzt werden.

Gastbeitrag zur SARS-CoV-2-Testung

Wie mittels PCR-Tests Coronavirus-Mutationen entdeckt werden können