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Hoppe will Ausbildungsinstitut für Krisenärzte

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BERLIN (hak). Bundesärztekammerpräsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat den schnellen Aufbau eines Ausbildungsinstituts gefordert, in dem Ärzte auf den Einsatz in den von der Flutkatastrophe verwüsteten Regionen Asiens und Afrikas vorbereitet werden. "Die deutsche Ärzteschaft steht in der Pflicht, sich auch längerfristig für die Krisenregionen zu engagieren", sagte Hoppe der "Ärzte Zeitung".

Nach Hoppes Vorstellungen soll ein bestehendes Fortbildungsinstitut der deutschen Ärzteschaft die Aufgabe übernehmen, hiesige Ärzte, aber auch Ärzte aus den Krisenregionen, mit medizinischem und psychologischem Fachwissen zu versorgen, damit diese in den Katastrophengebieten effektiv arbeiten können. Ein solches Fortbildungsprogramm dauere etwa ein halbes Jahr.

Ziel müsse es sein, 150 Ärzte auf ihren Einsatz vorzubereiten, so Hoppe. Die Kosten des Projekts veranschlagt er mit einer sechsstelligen Summe.

Unterstützung für seine Idee eines Instituts erhofft sich der BÄK-Präsident sowohl von staatlicher Seite wie auch von Fachinstituten. Erste Gespräche sind bereits gelaufen. Der Vorstand der Bundesärztekammer will über Hoppes Vorschlag Ende Januar entscheiden. Spätestens im April soll das Institut für Krisenärzte seine Arbeit aufnehmen.

Lesen Sie dazu auch: Hoppe: "Langfristiges Engagement ist nötig"

Weitere Berichte finden Sie im Special "Nach der Tsunami-Flut"

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