Fundsache

Kein Chanson mehr beim Coiffeur

Veröffentlicht:

Dudelmusik ist allgegenwärtig: Beim Einkaufen, auf der Toilette - und in Frankreich meistens auch beim Friseur. Jetzt drohen die rund 60 000 Friseure im Nachbarland mit Stille. Denn die Gebühren für Hintergrundmusik in Geschäften sollen im kommenden Jahr drastisch angehoben werden.

Aus Protest dagegen hätten nun zahlreiche Friseure zum Beschallungsstreik aufgerufen, berichtete der Sender France Info. Die Coiffeure in Frankreich zahlen derzeit eine Abgabe von 24 bis 35 Euro jährlich. Künftig solle sie auf mindestens 90 Euro steigen, abhängig von der Zahl der Angestellten.

Auch Geschäfte und Restaurants, die ihre Kunden mit Musik erfreuen wollen, wären von der Erhöhung betroffen. Der Friseurverband spricht von "staatlicher Abzockerei". Vielleicht erweist sich die höhere Abgabe aber als heilsam - die zwangsbeschallten Kunden wären die Gewinner. (dpa/eb)

Mehr zum Thema

Behandlungen per Video

Corona-Sonderregelungen verlängert

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Um direkte Arzt-Patienten-Kontakte weiter möglichst gering zu halten, sind Behandlungen auch weiter per Video möglich.

Behandlungen per Video

Corona-Sonderregelungen verlängert

Die neue IT-Sicherheitsrichtlinie: Ihre Anforderungen müssen erst ab April erfüllt werden.

Richtlinie tritt in Kraft

Auf Praxen kommen neue Regeln zur IT-Sicherheit zu