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FUNDSACHE

Lieber hinter Gittern als allein daheim

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Ein Tscheche drohte österreichischen Polizisten, so lange das Gesetz zu brechen, bis man ihn endlich einloche: Er wolle Weihnachten lieber im Gefängnis verbringen als daheim. In Korneuburg fand er einen gnädigen Richter, der ihn nun für 16 Monate hinter Gitter geschickt hat.

Im Gefängnis, flehte der 22-jährige Radim Kopecke, habe er wenigstens ein Dach über dem Kopf, die Gesellschaft anderer Insassen und regelmäßige Mahlzeiten. "Ich bin nach Österreich gekommen, um mich einsperren zu lassen", behauptete er einem Bericht der Agentur Ananova zufolge. "Mein Leben wird nun ein besseres sein."

Kopecky hat sich wiederholter Diebstähle schuldig gemacht und sich nachher immer selbst angezeigt. Sein letztes Delikt - der Diebstahl von Süßigkeiten im Wert von drei Euro - brachte ihm die ersehnte Strafe ein. "Ich möchte Ihnen, lieber Richter, sehr, sehr danken", sagte Kopecke nach der Urteilsverkündung. (Smi)

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