TIPP DES TAGES

Löffel zur Dosierung nicht geeignet

Veröffentlicht:

Ein Löffel Hustensaft - solche Mengenangaben sind äußerst unpräzise, wenn es darum geht, Kindern Medikamente zu verabreichen.

So bekommen Kinder, die ihre Arznei mit einem besonders großen Teelöffel erhalten, fast dreimal so viel Medizin wie Kinder, deren Eltern einen sehr kleinen Teelöffel nutzen.

Das hat eine Studie griechischer Ärzte ergeben, in der die Löffelgröße untersucht wurde, mit der Eltern ihren Kindern Flüssigarzneimittel gegeben haben.

Die Ärzte rieten, flüssige Arzneien zur genauen Dosierung stets mit einer Spritze einzusaugen und sie erst dann mit dem Haushaltslöffel zu verabreichen.

Das Volumen der Flüssigkeit auf einem Teelöffel reichte in der Studie von 2,5 bis 7,3 Milliliter, das auf einem Suppenlöffel von 6,7 bis 13,4 Milliliter.

Mehr zum Thema

Überflüssige Verordnungen

G7 bekämpft Antibiotika-Resistenzen

Schlagworte
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Geplante Einführung des E-Rezept sorgt für Ärger.

© Mohssen Assanimoghaddam / dpa

„Vollkatastrophe“

Hausärzte regen sich über E-Rezept auf

Dr. Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KBV-Tochter kv.digital, glaubt, dass Ärzte auch nach dem 30. Juni noch das Ersatzverfahren nutzen können.

© Porträt: UWE RAU/kv.digital | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag“-Podcast

Gibt es einen harten Schnitt für die eAU im Juli, Dr. Fuhrmann?