Fundsache

Mäuse überwintern im Bundestag

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Wer würde nicht gern Mäuschen spielen, wenn das politische Berlin hinter verschlossenen Türen tagt? Im Paul-Löbe-Haus, dem Bundestagsgebäude nahe dem Reichstag, gibt es da allerdings gerade ein kleines Problem. Die Mäuschen hier sind echt: Sie haben vier Pfoten und dunkle Knopfaugen. Ein Dutzend kleine Nager sind Kammerjägern in diesem Jahr schon in die Falle getappt.

"Es gibt keine Plage und auch keinen MäuseAlarm", versichern Bundestags-Sprecherinnen seit Tagen. Auf den Fluren rieche es anders, Hölzernes sei angenagt. Die Erklärung für die tierischen Mitbewohner der Abgeordneten sei einfach: Den Mäusen war es in den Innenhöfen zu kalt geworden. Durch Lüftungsschächte und gekippte Fenster gelangten sie ins Warme - das ließ sich auch ohne Untersuchungsausschuss feststellen. Der Kammerjäger kümmert sich nun um die vermehrungsfreudigen Nager. (dpa)

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