AOK-Bundesverband

"Pinguin-Preis" für gescheiterte Projekte

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KÖLN. Die Beteiligten im Gesundheitswesen müssen lernen, offensiver mit Misserfolgen umzugehen. Davon geht der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands Jürgen Graalmann aus.

"Wir haben im Gesundheitswesen ein Problem bei der Motivation: Wir lassen keine Fehler zu", sagte Graalmann beim "Gesundheitskongress des Westens 2014" in Köln. Offiziell gebe es keine Projekte, die scheitern, sagte er.

Was nicht läuft, würde einfach leise eingestellt. Besser wäre es aber, über die Fehler zu sprechen, damit alle die Konsequenzen daraus ziehen können. Der AOK Bundesverband erwäge, eine Art "Pinguin-Preis" zu vergeben, so Graalmann.

Bevor sie sich auf ein neues Terrain vorwagen, würden Pinguine erst beobachten, ob eine Vorhut erfolgreich ist, bevor alle anderen folgen. "Der Preis soll für gescheiterte Projekte vergeben werden, damit man aus ihnen lernen kann", so Graalmann. (iss)

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