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Antwort auf Kleine Anfrage der Unionsfraktion

Regierung: Noch keine konkreten Hilfen für Verschickungskinder

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Berlin. Derzeit gibt es nach Angaben der Bundesregierung noch keine konkreten Hilfen und andere Maßnahmen für sogenannte Verschickungskinder. Ergebnisse eines Austausches mit den Ländern und Kommunen lägen aber noch nicht vor, erklärte die Bundesregierung in einer am Freitag veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion. Folglich bestünden derzeit auch keine Planung und Durchführung von Maßnahmen.

Als Verschickungskinder werden Kinder und Jugendliche bezeichnet, die etwa wegen einer Krankheit in Heimen für eine bestimmte Zeit untergebracht waren.

Zugleich betonte die Bundesregierung in ihrer Antwort, sie erkenne das Leid der ehemaligen sogenannten Verschickungskinder ausdrücklich an. „Es ist den betroffenen Ressorts ein großes Anliegen, dass die wichtige Aufarbeitung der von ehemaligen Verschickungskindern berichteten Geschehnisse gewährleistet wird.“

Die Regierung erklärte weiter, dass sich mehrere Ressorts mit dieser Thematik befassten. Die Ressorts tauschten sich mit dem Verein „Aufarbeitung und Erforschung Kinderverschickung“ (AEKV) aus und hätten mit großer Betroffenheit Anteil genommen an Berichten des AEKV über die Ausübung psychischer und physischer Gewalt in sogenannten Kindererholungsheimen in den 1950er und 1960er Jahren. (KNA)

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