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Wirkt Rote-Beete-Saft als legales Doping bei Radrennen?

EXETER (eis). Kommt ein neues und legales Dopingmittel im Radsport aus der Phytomedizin? Forscher um Professor Andrew Jones von der Universität Exeter in England schwören zumindest auf Rote-Beete-Saft.

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Nitrat in Rote-Beete-Saft erweitere die Gefäße und reduziere in Muskeln bei Belastung den Sauerstoffbedarf, berichtet die Universität.

Die Forscher haben daher in einer Studie die Wirksamkeit von Rote-Beete-Saft bei neun Vereinsradfahrern mit Radrennerfahrung überprüft (Medicine and Science in Sports and Exercise 2011; 43: 1125).

Elf Sekunden schneller auf vier Kilometer

Die Probanden tranken in der verblindeten Untersuchung vor Rennen über vier oder 16,1 km je einen halben Liter entweder normalen Rote-Beete-Saft oder aber Nitrat-reduzierten Saft.

Im Mittel seien die Radfahrer nach Konsum normalen Saftes auf der kürzeren Strecke 11 Sekunden (2,8 Prozent) und auf der längeren Strecke 45 Sekunden (2,7 Prozent) schneller gewesen, so die Forscher. Alle Fahrer seien dabei unter maximaler Belastung gefahren (gemessen am VO2 ).

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Kommentare
Dr. Thomas Georg Schätzler 05.07.201115:36 Uhr

Auch langfristig positive Effekte von Rote Be(e)te

Eine Portion Rote Bete (200 g, roh) enthält etwa 166 µg Folsäure und 1,8 mg Eisen. Damit liefert das Gemüse knapp 15 % der empfohlenen Tagesmenge an Eisen und mehr als 40 % der pro Tag empfohlenen Folsäuremenge. Folsäure ist sehr hitze- und lichtempfindlich. Rote Bete soll möglichst frisch, roh oder gedünstet gegessen werden. Rote-Bete-Saft ist lichtempfindlich. Vitamin C-Zusatz verbessert die Eisenresorption, stabilisiert den Nitratgehalt und verhindert Nitritbildung. Rote Bete Salat mit frischer Petersilie, Rapsöl und Walnüssen ist ernährungsphysiologisch der absolute Hammer!

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