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„ÄrzteTag“-Podcast

Gendermedizin gehört fest ins Medizinstudium integriert!

In der Ärzteausbildung kommt Genderwisssen nach wie vor zu kurz, wie ein BMG-Gutachten jüngst offenbart hat. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert die Mitautorin Professor Gabriele Kaczmarczyk, warum das Thema Gendermedizin mehr Berücksichtigung braucht und wie sich das ändern ließe.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
Professor Gabriele Kaczmarczyk, Vizepräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB)

Professor Gabriele Kaczmarczyk, Vizepräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB).

© Privat

Frau ist nicht gleich Mann. Eigentlich klar. Doch wie steht es um das Genderwissen in der Ausbildung von Gesundheitsberuflern? Zu diesem Thema hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ein Forschungsprojekt finanziert. Daraus entstanden ist ein Gutachten, das vor kurzem dem BMG vorgelegt wurde. Es offenbarte nun, dass an rund 70 Prozent der medizinischen Fakultäten in Deutschland Medizinstudierende nur punktuell auf die Geschlechterunterschiede bei Krankheiten, Symptomen und Therapien aufmerksam gemacht werden.

Professor Gabriele Kaczmarczyk, Vizepräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB), gehört zu den Autorinnen des Projekts, das von der Berliner Charité und dem DÄB gemeinsam bearbeitet wurde. Sie forscht selbst schon seit vielen Jahren zum Thema Gendermedizin. Im Podcast-Gespräch erläutert sie, warum das Thema in der Ärzteausbildung noch immer stiefmütterlich behandelt wird und wie sich das ändern ließe. (Dauer 19:45 Minuten).

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