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„ÄrzteTag“-Podcast

Was rät die STIKO aktuell zum Schutz gegen schwere Atemwegsinfekte und COVID-19, Herr Bogdan?

Die Pandemie ist zu Ende, die Coronaviren sind noch da: Professor Christian Bogdan von der Ständigen Impfkommission (STIKO) erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast, welchen Schutz Risikogruppen in der kalten Jahreszeit brauchen.

Wolfgang GeisselVon Wolfgang Geissel Veröffentlicht:
Professor Christian Bogdan ist Direktor des Mikrobiologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen und Mitglied der Ständigen Impfkommission.

Professor Christian Bogdan ist Direktor des Mikrobiologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen und Mitglied der Ständigen Impfkommission.

© Porträt: Privat | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Das Coronavirus ist nach der Pandemie nicht verschwunden, sondern zu einem normalen Erreger geworden. Es erweitert damit das Potpourri der bei uns zirkulierenden Atemwegs-Viren und -Bakterien. Risikogruppen sind allerdings durch SARS-CoV-2 weiter stark gefährdet und brauchen Auffrischimpfungen. Und weil wir in den drei Pandemie-Jahren durch allgemeine Maßnahmen wie Schutzmasken, soziale Distanz und Selbsttests nicht nur COVID-19, sondern auch andere respiratorische Erkrankungen weitgehend vermieden haben, sind jetzt Nachholeffekte bei Influenza, RSV & Co zu erwarten. Dies könnte im kommenden Winter zu besonders vielen akuten Atemwegserkrankungen führen.

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Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert Professor Christian Bogdan von der Ständigen Impfkommission (STIKO), welche Risikogruppen jetzt Impfungen brauchen und in welchen Situationen künftig Masken getragen werden sollten. Der Direktor des Mikrobiologischen Instituts der Universitätsklinik Erlangen plädiert an Ärztinnen und Ärzte, für einen breiten Schutz zu sorgen. Das heißt, nicht nur gegen COVID-19, sondern auch gegen Influenza und Pneumokokken-Erkrankungen zu impfen.

Neue Impfstoffe bereichern inzwischen das Schutzangebot. So empfiehlt die STIKO künftig einen 20-valenten Konjugatimpfstoff gegen Pneumokokken, der das Abwehrsystem besonders gut stimuliert, berichtet Christian Bogdan. Und nach vielen Jahren Forschung gibt es jetzt erstmals auch zwei Impfstoffe sowie ein neues Antikörper-Präparat gegen das Respiratory Syncytial-Virus (RSV). Auch dazu wolle die STIKO rechtzeitig zum Start der Impfsaison Empfehlungen veröffentlichen.

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Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 18.09.202314:48 Uhr

Geehrter Herr Prof. Bogdan,
wenn Sie -wie einige andere Mikrobiologen und Virologen, von "zirkulierenden" Erregern (hier: SarsCoV2 und Varianten) dramatisierend sprechen, dann fördern Sie in der Öffentlichkeit den schon weit verbreiteten "Viruswahn"! - - -
Da Viren bekanntlich keine vermehrungsfähigen "Umweltkeime" sind, und "die" unter uns sein sollen, dann besteht -intrazellulär virogenetisch betrachtet- das Reservoir stets in menschlichen Populationen. Und zwar in solchen Patienten a) mit apparenten, erregerspezifischen (Infektions-) Krankheitssymptomen ( und die alleine sind infektio-epidemisch als "ansteckend" zu betrachten). . . Während b) symptomlose Menschen mit irgend einem "Erregernachweis" noch nicht als ansteckungsverdächtig angesehen werden dürfen, weil diese klinisch Gesunden keine "infektiösen Dosen" absondern können ( vielmehr beherrscht deren trainiertes Immunsystem diese "latente Infektion" vor "Ausbrüchen", weil es sich lediglich um Erreger- (Antigen-) Kontaminationen handelt). - - -
So habe ich in der "Coronakrise" der WHO und unserem RKI die aberwitzige Abstrichsuche an Covid-19- Symptomlosen nach einem SarsCoV2 vorgeworfen; und die Ignoranz gegenüber der "Infektionsfall"- Trennung von aktiven Infektionen und passiven Erreger-Kontaminationen. Das Ergebnis waren durch die Vermischung irreale fake- "Seuchenzahlen", die zu keinem Zeitpunkt es den politisch Regierenden erlaubt haben, in der BRD amtlich -eine öffentlich nicht erkennbare- "Epidemische Notlage von nationaler Tragweite" auszurufen. Und daraus Lockdown-/Shutdown- Maßnahmen einzuleiten, die ungeheure soziale, kulturelle und wirtschaftliche Schäden letztlich verursacht haben. Darunter auch den wesentlichen Beitrag zu unserer uneinholbaren Staatsverschuldung.
Wenn jetzt die "Stiko" wieder aktive Impfungen propagiert, dann hat sie vorher unser PEI zu fragen, ob die neuen "Covid-19-Vaccin" auch wieder Re-Infektionen zulassen, oder sogar die Geimpften als potentiell infektiös erklären?
Dr. med. vet. H. Grünwoldt (Hygieniker), Rostock

Heike Bökenkötter 18.09.202314:00 Uhr

Danke für Ihren Kommentar. Wir haben die Überschrift leicht angepasst. Die Redaktion.

Michael Saxler 18.09.202311:17 Uhr

Ach, Covid-19 ist eine Atemwegserkrankung???

Die Schlagzeile ist hier nicht nur irreführend sondern wirklich falsch!

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