„ÄrzteTag“-Podcast

Wie ein DMP die Adipositas-Versorgung verbessern könnte

Adipositas-Patienten sollen künftig mittels DMP besser versorgt werden. Welche Optionen in der Adipositas-Behandlung aktuell zur Verfügung stehen und was das DMP bringen kann, das erklären Professor Jens Aberle und Oliver Huizinga im „ÄrzteTag“-Podcast.

Wolfgang GeisselVon Wolfgang Geissel Veröffentlicht:
Professor Jens Aberle (links) und Oliver Huizinga (rechts).

Professor Jens Aberle (links) und Oliver Huizinga (rechts).

© Porträts: Deutsche Adipositas Gesellschaft | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Es ist als Meilenstein zu bewerten, dass der Gesetzgeber den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt hat, ein Disease Management Programm (DMP) Adipositas zu beschließen. Erstmals wurde damit die Unterversorgung bei extremem Übergewicht offiziell anerkannt und Adipositas als chronische Krankheit definiert, betont Professor Jens Aberle, der Präsident der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) im „ÄrzteTag“-Podcast.

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Für die künftige Versorgung von Adipositas-Patienten werden dabei gerade die Weichen gestellt. Als einen ersten Schritt hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Vorberichten evidenzbasierte Maßnahmen bei Adipositas gesichtet und diese zur Diskussion gestellt.

Im Podcast erläutern Aberle und Oliver Huizinga, Politischer Geschäftsführer der DAG, welche Optionen Hausärzten aktuell für Adipositas-Patienten zur Verfügung stehen und wie sich die Versorgung der Betroffenen durch ein DMP verbessern könnte. Dabei wird auch über die Frage diskutiert, mit welchen politischen Maßnahmen die starke Zunahme von Adipositas in Deutschland gebremst werden könnte. (Dauer: 24:25 Minuten)

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