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COVID-19-Prävention

ABDA: Apotheker würden gegen Corona impfen

In der Diskussion, SARS-CoV-2 Impfungen nicht nur in Impfzentren und Arztpraxen durchzuführen, melden sich die Apotheken zu Wort. Sie bieten auch noch an anderer Stelle Unterstützung an.

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Berlin. Die Apotheker heben den Finger zur Corona-Impfung: Sollten Zentren und Praxen an Kapazitätsgrenzen stoßen, stünden „Deutschlands Apotheken bereit, um Corona-Impfungen durchzuführen“, verkündete am Donnerstag der Branchendachverband ABDA.

Der Vorschlag entbehrt insofern nicht einer gewissen Pikanterie, als Apotheken bislang nicht regelhaft impfen dürfen. Lediglich laufen seit Kurzem einige Modellprojekte zur Grippeimpfung, für die sich Apotheker, um teilnehmen zu können, auch erst schulen lassen müssen. Die ABDA beruft sich bei ihrem jüngsten Vorstoß in Sachen Apotheker-Impfung auf jetzt verschiedentlich laut werdende „Forderungen aus der Politik, auch in Apotheken zu impfen“. Wenn die Branche dazu beitragen könne, „dass das Land schneller aus der Pandemie kommt, dann machen wir das“, so Verbandspräsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Darüber hinaus könnten die Offizininhaber aber auch mithelfen, digitale Impfnachweise auszustellen, heißt es weiter. Overwiening: „Apotheken könnten die gelben Impfausweise prüfen, um als Prüfstelle dann verifizierte Informationen in ein digitales Portal einzutragen, das vom Bürger beispielsweise in einer App überall aufrufbar und vorzeigbar wäre.“ Dazu müssten allerdings „rechtliche, technische und betriebswirtschaftliche Details noch geklärt werden.“ (cw)

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