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AOK Plus erhöht Honorare für Ärzte in Sachsen

DRESDEN (tra). Die sächsischen Ärzte bekommen für 2007 und 2008 über 771 Millionen Euro von der AOK Plus. Im Jahr 2007 waren es 732 Millionen Euro. Darauf haben sich die Krankenkasse und die KV Sachsen geeinigt.

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Bei konstanter Mitgliederzahl der AOK Plus hätte das Honorarplus sogar 78 Millionen Euro betragen. Weil die AOK aber Mitglieder verloren hat, beträgt der Anstieg knapp 53 Millionen Euro, berichtet die KV Sachsen.

KV-Chef Dr. Klaus Heckemann zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. "Unter den gesetzlichen Rahmenbedingungen ist das Verhandlungsergebnis als Erfolg für die sächsischen Ärzte und Psychotherapeuten zu bewerten", sagte er. Die KV war mit doppelt so hohen Forderungen in die Verhandlungen gegangen.

"Sächsische Ärzte bekommen damit mehr Honorarzuwachs als die gesetzlich vorgeschriebene Steigerung", sagte der Vorsitzende der AOK Plus, Rolf Steinbronn. Der Gesetzgeber hatte die Steigerung von 2,23 Prozentpunkte für das Jahr 2007 und 0,64 Prozentpunkte für 2008 festgeschrieben.

Rund 21 Millionen Euro der zusätzlich vereinbarten Summe fließt laut einer Mitteilung der Verhandlungspartner in ein Anreizsystem für Ärzte, die zusätzlich Patienten behandeln und damit Wartezeiten verkürzen helfen. Diese Zahlungen sollen ab dem zweiten Quartal 2008 fließen. Für ambulante Operationen und psychotherapeutische Leistungen sind gesonderte Zahlungen vereinbart worden. Außerdem werden die Wegegelder der Vertragsärzte für die Hausbesuche und den Bereitschaftsdienst deutlich erhöht.

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