Nordosten

AOK und Kammer trommeln für Organspenden

Ein gemeinnütziger Verein will im Nordosten die gesellschaftliche Akzeptanz für das Thema Transplantationen erhöhen.

Veröffentlicht:

ROSTOCK. Die neu gegründete Initiative Transplantationsmedizin Mecklenburg-Vorpommern e.V. will den Abwärtstrend in der Organspende stoppen. Ziel ist eine dauerhafte Steigerung der Bereitstellung transplantabler Organe und Gewebe auf ein internationales Spitzenmedizin.

Zu den Gründungsmitgliedern des gemeinnützigen Vereins zählen die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern und die AOK Nordost.

Sie wollen die Öffentlichkeit stärker informieren, Veranstaltungen organisieren die gesellschaftliche Akzeptanz für das Thema erhöhen und die Bevölkerung sensibilisieren. Außerdem soll eine Plattform für Aktivitäten und Erfahrungsaustausch geschaffen werden.

Dr. Andreas Crusius, Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, sagte zur Vereinsgründung: "Mit unserer Initiative Transplantationsmedizin wollen wir alle gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen im Umfeld der Organ- und Gewebespende mit einbinden."

Dazu zählt er alle gesundheitspolitischen Institutionen und Patientenverbände. Auch die AOK verspricht sich eine höhere Spendenbereitschaft. Die Kasse hatte bis Oktober 2013 rund 400.000 Organspendeausweise an ihre Mitglieder verschickt. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

KV Thüringen

Akutpraxis in Gera: Praxismodell gegen den Ärztemangel

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Lesetipps
Nie wieder spritzen? Small Molecules wie Orforglipron (C48H48F2N10O5) haben viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Inkretinmimetika, etwa orale Einnahme, leichtere Lagerung und niedrigere Kosten.

© Kassandra / stock.adobe.com

Innovative Diabetestherapie

Nicht-peptidische GLP-1-Rezeptoragonisten am Start

Eine Frau sitzt einem älterem Arzt gegenüber.

© Jonas Glaubitz / stock.adobe.com

Nachsorge

Welche Unterstützung Krebspatienten von ihren Hausärzten erwarten

Eine Frau fässt sich mit den Händen an die Brust

© Art_Photo / stock.adobe.com

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?