Berufspolitik

"Ältere" Semester machen den Nachwuchs fit

HEIDELBERG (mm). Medizinstudenten in den ersten Semestern können an der Uni Heidelberg jetzt auf die Unterstützung älterer Medizinstudierender zurückgreifen. In einem neuentwickelten Repetitorium werden sie von erfahrenen Kommilitonen für anstehende Prüfungen fit gemacht.

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Analog zum erfolgreichen Heidelberger Medizincurriculum HeiCuMed wird der umfangreiche Stoff dabei auch nicht mehr nach Fächern wie Anatomie, Physiologie oder Biochemie getrennt, sondern nach Organsystemen semesterbegleitend aufbereitet.

Dazu haben Studenten des klinischen Abschnitts in Zusammenarbeit mit den Lehrverantwortlichen der Vorklinik die bisherigen fachspezifischen Repetitorien im neuen Konzept vereint. Rund 200 Studierende nutzen derzeit die Repetitorien.

"Das integrierte Repetitorium erleichtert das Verstehen von Zusammenhängen im menschlichen Körper", erläutern die beiden Studenten Björn Jacobi und Fabian Rengier, Initiatoren der Repetitorien, den Sinn des neuen Konzepts.

Sämtliche Tutoren studieren in klinischen Semester. Neben fachlichem Interesse arbeiten sie begeistert in der universitären Lehre mit. Zudem gewährleistet die enge Kooperation von Tutoren und Dozenten die hohe Qualität des Heidelberger Vorklinik-Repetitoriums.

"Die Repetitorien sind ein gutes Beispiel für die sinnvolle Verwendung der Studiengebühren", sind die Lehrkoordinatoren Privatdozentin Dr. Cordula Harter (Biochemie), Privatdozent Dr. Ralph Nawrotzki (Anatomie und Zellbiologie) und Dr. Stefan Titz (Physiologie) überzeugt. Alle Beteiligten hoffen, dass dieses erfolgreiche Projekt auch nach Wegfall der Studiengebühren weiterläuft.

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