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Ärzte verbuchen Honorarplus von 1,314 Milliarden Euro

BERLIN (fst). Das Honorar der Vertragsärzte in Deutschland ist in den ersten drei Quartalen 2009 um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

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Allein in Baden-Württemberg büßen Vertragsärzte im Jahr 2009 ein.

Das geht aus Zahlen des GKV-Spitzenverbands hervor, die der "Ärzte Zeitung" vorliegen. Danach betrug das GKV-Honorar von Januar bis Ende September bundesweit 22,8291 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 1,314 Milliarden Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2007 beläuft sich das Wachstum auf 2,323 Milliarden Euro.

Den stärksten Zuwachs verbuchen Ärzte in Niedersachsen mit 17,4 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Sachsen-Anhalt (16 Prozent), Berlin (15,6 Prozent) und Hamburg (14,9 Prozent). Überdurchschnittlich schneiden ebenfalls alle Ost-KV ab. Dort stieg die Vergütung in Thüringen um 14,1, in Sachsen um 13,0, in Brandenburg um 9,6 und in Mecklenburg-Vorpommern um 9,5 Prozent. Einziges Verliererland der Honorarreform ist demnach Baden-Württemberg mit minus 1,5 Prozent.

Vergleichsweise gering sind die Zuwächse in Bayern (2,4), Schleswig-Holstein (3,1) und in Rheinland-Pfalz (3,7 Prozent). Im Bayern und Baden-Württemberg wurden die Bereinigungssummen in Folge der Hausarztverträge den jeweiligen KV-Regionen wieder zugerechnet.

Mit den neuen Zahlen bestätigt sich weitgehend der Honorartrend des ersten Halbjahres 2009. Im Februar hat die KBV für diesen Zeitraum Zahlen vorgestellt und dabei bundesweit ein Plus von im Schnitt 6,4 Prozent errechnet. Damals war für Bayern noch ein Minus von 0,5 Prozent berechnet worden, für Baden-Württemberg sogar minus 4,1 Prozent. Nach zwei Quartalen führte Sachsen-Anhalt mit 17,4 Prozent die Liste der Honorargewinner an (jetzt: 16).

Arztbezogene Auswertungen für die ersten drei Quartale liegen der KBV bislang nicht vor. In Medienberichten hat es geheißen, der durchschnittliche Überschuss je Kassenarzt sei im Westen auf 74 403 Euro (plus 5,3 Prozent), im Osten um 8,3 Prozent auf 82 822 Euro gestiegen.

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