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GBA

Ärzte wollen bei Bewertung von neuen Verfahren mitreden

Dass Gesundheitsminister Jens Spahn die Bewertungsverfahren beim GBA beschleunigen will, begrüßt der SpiFa. Er fordert aber mehr Mitspracherechte für Berufsverbände.

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Berlin, Mit dem Referentenentwurf zur Methodenbewertungsverfahrensverordnung – MBVerfV-RefE will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erreichen, dass Patienten zügiger in den Genuss von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden kommen.

Das Ziel, Tempo in die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zu bringen, unterstützt der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) ausdrücklich. Im Referentenentwurf sei allerdings nicht festgehalten, dass auch den Dachverbänden von Ärztegesellschaften die Gelegenheit eingeräumt wird, gegenüber dem GBA erste Einschätzungen zu neuen Verfahren- und Behandlungsmethoden abzugeben. Deshalb müsste der Paragraf 3 Absatz 2 MBVerfV-RefE nachgebessert werden und dort die Dachverbände von Ärztegesellschaften genannt werden, fordert der SpiFa in einer Mitteilung.

Der Facharztverband plädiert außerdem dafür, den Katalog der Antragssteller entweder gesetzlich zu erweitern oder die internen Verfahren zur Antragstellung bei den antragsbefugten Trägern gesetzlich transparenter auszugestalten. (ato)

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