Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker

Apotheken meldeten 2023 mehr als 8.000 unerwünschte Nebenwirkungen und Qualitätsmängel

Insgesamt steigerte sich 2023 die Anzahl an Meldungen an die AMK um über 1.100 gegenüber dem Vorjahr, und auch die Anzahl meldender Apotheken stieg um 336, so der Apothekerverband ABDA.

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Berlin. Die Apotheken meldeten 2023 – nach drei Jahren der Corona-Pandemie mit rückläufigen Berichtszahlen – wieder mehr Qualitätsmängel und Nebenwirkungen von Arzneimitteln. Das geht aus der Jahresstatistik hervor, die die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) am Dienstag veröffentlicht hat. Apothekerinnen und Apotheker meldeten demnach 8.320 (2022: 7.182) unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Qualitätsmängel wie zum Beispiel Verpackungsfehler. Insgesamt steigerte sich die Anzahl an Meldungen um über 1.100 gegenüber dem Vorjahr und auch die Anzahl meldender Apotheken stieg um 336, heißt es in einer Mitteilung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Im Jahr 2023 gingen demnach die Meldungen von 4.385 unterschiedlichen Apotheken ein. „Die Apotheken leisteten wieder einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit“, wird der AMK-Chef Professor Martin Schulz zitiert. (eb)

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