Chroniker-Studie

Arbeitsleben essenziell für Lebensqualität

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NEU-ISENBURG. Für 60 Prozent der chronisch oder lebensbedrohlich kranken Erwerbstätigen ist die Möglichkeit, ihrer Arbeit nachgehen zu können, ein sehr wichtiger Faktor für eine hohe Lebensqualität.

Weiteren 34 Prozent ist dieser Aspekt zumindest wichtig. Das geht aus einer repräsentativen Studie hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Forsa hatte dazu im Auftrag des Unternehmens Janssen 1001 Personen mit schweren Erkrankungen - unter anderem Krebs oder chronische psychische Erkrankungen - befragt. 39 Prozent der unter 60-Jährigen empfinden ihre aktuell eingeschränkte Erwerbsfähigkeit demnach als belastend.

Dr. Michael von Poncet, Medizinischer Direktor von Janssen Deutschland, forderte angesichts der Studienergebnisse, den Nutzen einer Therapie deshalb immer auch daran zu messen, "in welchem Umfang sie Patienten eine gewohnt hohe Lebensqualität ermöglicht".

Auch GBA-Chef Professor Josef Hecken kritisierte jüngst, dass die gesundheitsbezogene Lebensqualität stärker in den Mittelpunkt der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneien rücken sollte.

Laut Umfrage hat auch das Arzt-Patienten-Verhältnis einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität. Demnach ist 48 Prozent der Befragten ein gutes Verhältnis zum Arzt sehr wichtig, 44 Prozent finden dies zumindest wichtig. (jk)

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