Arzneimittelpolitik

Aufzahlung für Arzneien? Kassen geben Entwarnung

BERLIN (fst). Der Deutsche Apothekenverband (DAV) hat davor gewarnt, "Millionen" GKV-versicherte Patienten müssten mit Aufzahlungen auf Medikamente - also über die Zuzahlungen hinaus - rechnen.

Veröffentlicht:

Grund seien die zum Juli gesenkten Festbeträge in neun Gruppen. Der GKV-Spitzenverband teilt diese Befürchtungen nicht. Man befinde sich in einer "normalen Übergangsphase" nach einer Festbetragssenkung, sagte Sprecherin Ann Marini auf Anfrage.

Einige Hersteller hätten bereits ihre Preise gesenkt, andere würden nachziehen.

Der GKV-Spitzenverband erwarte allerdings, dass die Apotheken ihrer Beratungspflicht nachkommen und Patienten gegebenenfalls über die Möglichkeit der Umstellung auf ein aufzahlungsfreies Präparat aufklären, erklärte Marini.

Mehr zum Thema

Ebola-Prävention

UN lagern Ebola-Impfstoff in der Schweiz

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Das Virusgenom im Blick: Eine systematische molekulare Surveillance von SARS-CoV-2-Varianten gibt es bei uns bisher nicht.

Molekulare Surveillance

Virologen fordern: Corona-Virusmutationen stärker überwachen

Die neue IT-Sicherheitsrichtlinie: Ihre Anforderungen müssen erst ab April erfüllt werden.

Richtlinie tritt in Kraft

Auf Praxen kommen neue Regeln zur IT-Sicherheit zu