BKK Hessen fordert von Bundesregierung Beitragsautonomie

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FRANKFURT/MAIN (ine). Mehr Planungssicherheit fordert der BKK Landesverband Hessen von der Bundesregierung. Der Vorsitzende Jürgen Thiesen sieht derzeit keine Perspektiven, wie die Finanzierungsprobleme der GKV gelöst werden können. Der Bundeszuschuss in Höhe von 3,9 Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds federe die krisenbedingte Einnahmeschwäche der GKV nur teilweise ab, teilt der Verband mit.

Der BKK-Chef fordert von der Regierung unter anderem eine vollständige Beitragsautonomie, um das Thema Zusatzbeiträge "kassenindividuell und wettbewerblich" regeln zu können. In jedem Fall, so Thiesen, müsse auch über eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Arzneimittel nachgedacht werden. Dies würde für die GKV jährliche Einsparungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro bedeuten.

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