Ein Thema - drei MeinungenDer Apotheker

"Bei der Organisation kann noch einiges verbessert werden."

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Dr. Lukas Vogel, Apotheker und Inhaber der Kranich-Apotheke in München

Jede Apotheke in Bayern kann mit einem Berechtigungsschein einmalig bei ihrem Großhändler ein 500er Gebinde Impfstoff bestellen. Einige Kollegen haben den Schein nicht sofort eingelöst, da die Nachfrage der Ärzte anfangs doch recht gering war. Dann wollten sich von einen auf den anderen Tag viele Patienten impfen lassen und immer mehr Ärzte haben bestellt. Auch bei uns stand das Telefon nicht mehr still.

Meine Bestellung ist aber wohl in eine Warteschleife geraten. Über zehn Tage, bis zum 13. November musste ich auf die Lieferung warten. In der Zwischenzeit hat mir ein Kollege mit insgesamt 200 Dosen ausgeholfen. Nachgefragt haben den Impfstoff vor allem Praxen hier aus der Umgebung. Außerdem haben sich viele Kollegen, die selbst nichts erhalten haben, gemeldet.

Seit Mitte November hat sich die Situation wieder halbwegs beruhigt. Außerdem können nun die Apotheker, die nachweislich den ersten Berechtigungsschein eingelöst haben, noch einen weiteren anfordern. Derzeit haben wir noch etwa 100 Impfdosen an Lager. Aber ich gehe davon aus, dass die nächste Impfwelle kommen wird.

Da es keine Panik gab und die Verteilung des Impfstoffes eigentlich gut vorbereitet werden konnte, wundert es mich doch ein wenig, dass es zu diesen Problemen gekommen ist. Da kann sicher beim nächsten Mal bei der Organisation noch einiges verbessert werden.

Lesen Sie dazu auch: Schweinegrippe-Impfkampagne: Start mit Hindernissen

Ein Thema - drei Meinungen: Schweinegrippe-Impfkampagne: "Mit dem Infoabend wollten wir Ängste abbauen." Schweinegrippe-Impfkampagne: "Bei der Organisation kann noch einiges verbessert werden." Schweinegrippe-Impfkampagne: "Logistik und Verteilung funktionieren gut."

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