Bundeskabinett

Beitragsgrenze in der GKV wird 2018 erhöht

Veröffentlicht:

BERLIN. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch wichtige Rechengrößen für die Sozialversicherung im kommenden Jahr festgelegt. Mit der einschlägigen Verordnung wird auch die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV erhöht. Gutverdiener müssen 2018 abermals mehr zahlen. Diese Grenze, das Maximum, bis zu dem in den Sozialversicherungen Beiträge erhoben werden, steigt in der GKV um 900 Euro auf 53.100 Euro im Jahr. Die Versicherungspflichtgrenze beträgt ab 1. Januar einheitlich 59.400 Euro, 1800 Euro mehr als bisher. Wer über diese Grenze hinaus verdient, kann sich in der PKV versichern.

Die Anpassungen werden auf Basis der gestiegenen Löhne im vergangenen Jahr ermittelt. Diese legten in den alten Bundesländern um 2,33 Prozent und in den neuen Bundesländern um 3,11 Prozent zu.

Auch die Bezugsgröße, die als Grundlage für die Berechnung der Mindestbeiträge bei freiwilligen GKV-Mitgliedern dient, erhöht sich. Sie steigt auf 3045 Euro (Westen) und 2695 Euro (Osten). (fst)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne „Hörsaalgeflüster“

Endlich ein Ausweg aus dem Reformstau?

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kardiovaskuläres Risiko

Wann die Lipoprotein(a)-Messung wirklich sinnvoll ist

Wahnvorstellungen erkennen

Was der interpersonelle Abstand bei Schizophrenie verrät

Lesetipps
Eine Ärztin erklärt einer Patientin mit ernstem Gesicht eine Sachlage.

© Siphosethu F/peopleimages.com - stock.adobe.com

Krebsprävention

HPV und seine Folgen: Mit diesen Antworten beruhigen Sie Patienten

Drei Inhalationssysteme nebeneinander: Soft-Mist-Inhalator, Pulverinhalator und Dosieraerosol.

© zhennyzhenny / stock.adobe.com

Klimabewusste Inhalationstherapie

COPD: LAMA-LABA-Inhalatoren im Vergleich