Direkt zum Inhaltsbereich

Spahn

Betreuungsdienste sollen Pflegekräften Arbeit abnehmen

Um Pflegekräfte zu entlasten, setzt Gesundheitsminister Spahn auch auf die Unterstützung durch Betreuungsdienste.

Veröffentlicht:

BERLIN. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Pflegekräfte entlasten, indem künftig bestimmte Leistungen auch durch reine Betreuungsdienste übernommen werden dürfen.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um Hilfe im Haushalt, das Spazieren gehen mit Pflegebedürftigen oder das Vorlesen.

"Wir wollen die Pflege auch für reine Betreuungsdienste öffnen", sagte der CDU-Politiker der "Nordwest-Zeitung" und der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag). "So können mehr Menschen länger und besser zu Hause versorgt werden."

Bislang dürfen den Berichten zufolge nur Pflegefachkräfte für solche Aufgaben engagiert werden, auch wenn es gar nicht um körperbezogene Pflege geht.

Künftig sollten auch andere Fachkräfte mit entsprechender Berufserfahrung wie Altentherapeuten, Ergotherapeuten und Sozialarbeiter solche von der Pflegeversicherung bezahlten Leistungen übernehmen dürfen. (dpa)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Pressekonferenz in der BPK

Bundeskanzler Friedrich Merz: „Ich bin ein lernfähiges System“

Kommentare
Inge Regnery 18.07.201817:18 Uhr

in welchen Berichten steht denn dass??

Die Aussage, dass nur von Pflegekräften der Haushalt geführt, vorgelesen oder spazieren gehen ausgeführt werden darf stimmt so ja wohl nicht - manche Pflegekraft würde gerne mal wieder Zeit mit Spazieren gehen mit den ihr anvertrauten Personen verbringen.
Und den Haushalt führen Hilfskräfte ( dafür braucht es ja wohl auch kein examiniertes Personal (!)
Diese Aufgaben werden hauptsächlich von ehrenamtlichen Helfern oder den oben aufgeführten Berufsgruppen ausgeführt.
Wer immer diese Aussagen getroffen hat sollte vielleicht mal ein bisschen besser recherchieren....

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Von ungefährlich bis akut lebensbedrohlich

Leitsymptom Dyspnoe: So geht’s rasch zur richtigen Diagnose

Primäre und sekundäre Formen

Immundefekte erkennen: So klappt’s in der Praxis

Lesetipps
Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen

Eine Frau sitzt im bett und hustet.

© Sonja Monstein / stock.adobe.com

Fehlerhaftes Immunsystem

So unterscheiden sich primäre und sekundäre Immundefekte