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Prävention

Betriebskrankenkassen: Früh ansetzen, lebenslang Krankheiten verhindern

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MÜNCHEN. Um der Krankheitsentstehung in der frühen Kindheit vorzubeugen, haben die Betriebskrankenkassen (BKK) ein Präventionsprojekt für die Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen etabliert. Der gesundheitsfördernde Ansatz soll am Beziehungsgeflecht von Kindern, Eltern, Ärzten sowie Erziehern anknüpfen und ist vom BKK Landesverband Bayern und dem Staatsinstitut für Frühpädagogik in München entwickelt worden.

Aus der Bindungsforschung ist bekannt, dass der feinfühlige und vertrauensvolle Umgang mit Kindern essenziell für deren lebenslange Entwicklung ist. Das BKK-Projekt setzt deshalb bei der frühkindlichen Entwicklung als Grundstein für ein gesundes Leben an. "Die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes mellitus Typ 2 oder einer koronaren Herzerkrankung zu erkranken, nimmt um das Zwei- bis Vierfache zu, wenn in der frühen Kindheit mehrere Belastungsfaktoren zusammenkommen, die aber im Laufe des Lebens nicht erkannt und verarbeitet wurden", so Sigrid König, Vorstand des BKK Landesverbandes Bayern.

Dr. Julia Berkic vom Staatsinstitut für frühkindliche Entwicklung zufolge sind viele Eltern gut über die Bedeutung einer sicheren Bindung in den ersten beiden Lebensjahren informiert. Deutlich weniger Information gibt es jedoch für die älteren Kleinkinder. Dort setzt das vorliegende Präventionskonzept an, das gezielte Angebote für eine gesundheitsfördernde Entwicklung in dieser Altersgruppe bis sechs Jahre beinhaltet." Hierfür wurde eine 32-seitige Broschüre mit dem Titel "Feinfühligkeit von Eltern und Erzieherinnen" erstellt. (ras)

Weitere Informationen unter:www.bkk-bayern.de

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